Gemeinde
Gelterkinden
Bahnhof

Friedhof

Der Friedhof Gelterkinden ist weitherum als sehr schöne letzte Ruhestätte bekannt und liegt bei der Reformierten Kirche St. Peter am Kirchrain.

Der Friedhof ist den Einwohnerinnen und Einwohnern der Gemeinden Gelterkinden und Tecknau vorbehalten. Ausnahmen regelt das Bestattungs- und Friedhofreglement.

Urnen können in Gelterkinden in Urnengräbern mit einem Grabstein, in Urnennischen, in Bodenurnengräbern mit einer Grabmalwand, im Gemeinschaftsgrab, in bestehenden Gräbern oder in einem Baumgrab beigesetzt werden.

Baumgräber
Viele Erdgrab- und Urnengrabfelder hatten die Frist von zwanzig Jahren erreicht und wurden daher in den letzten Jahren nach und nach aufgehoben. Dadurch entstanden einige grosse Rasenfelder auf dem Friedhof. Die Friedhofkommission machte sich Gedanken, wie der Friedhof neu gestaltet werden könnte. Im Teil hinter der Blutbuche, wo sich das Heinrich-Handschin-Denkmal befindet, wurden nun sogenannte Baumgräber geschaffen. Das Feld wurde lieblich hügelig mit einem geschlungenen Fussweg gestaltet. Einbezogen sind die Blutbuche beim Denkmal sowie eine Eiche beim Weg westlich der Kirche. Richtung Osten wurden weiter sieben neue Bäume gepflanzt. Um die Bäume wurden im Gräberplan Raster für die Beisetzungen im Baumgrab angelegt. Zuerst werden die Gräber im Halbkreis um die Blutbuche beim Denkmal belegt, danach folgen, auch in einem Halbkreis, die Gräber bei der Eiche. Erst danach werden die Gräber bei den neuen Bäumen belegt.

Wie erfolgt eine Beisetzung im Baumgrab?
Im Baumgrab wird nicht die Urne beigesetzt, sondern lediglich die Asche der verstorbenen Person. Die Asche kommt in die gemeindeeigene Schütturne. Für die Beisetzung wird am vorgesehenen Platz ein kleines Grab ausgehoben und die Schütturne darüber gestellt. Die Trauergäste stehen beim Abschiednehmen auf dem Fussweg vor dem Baum. Zum gegebenen Zeitpunkt zieht jemand vom Friedhofpersonal an der Schütturne und die Asche fällt in das Baumgrab. Nachdem die Trauergäste Abschied genommen haben, wird die Schütturne entfernt und das Baumgrab mit Erde und dem Rasenziegel geschlossen.
Bei jedem Baum wird eine Steinstele errichtet, wo ein Grabplättchen mit Vor- und Nachnamen, Geburts- und Todesjahr der beigesetzten Person angebracht werden kann. Individueller Blumenschmuck um und beim Baumgrab ist nicht vorgesehen. Bei der Beisetzung können allenfalls Kränze oder Schalen bei der jeweiligen Stele platziert werden. Nach ein paar Tagen werden diese jedoch entfernt oder die Hinterbliebenen nehmen diese wieder mit. Die Idee des Baumgrabes ist, dass hier die Asche an einem bestimmten Platz unter dem Baum beigesetzt wird, jedoch ohne Grabschmuck. Die Beisetzungen in den Baumgräbern erfolgen der Reihe nach. Ein bestimmter Platz oder Baum kann daher nicht ausgesucht werden. Auch sollen die Grabplätze unter den Bäumen zur Wahrung der Grabruhe nicht betreten und eben nicht geschmückt werden.

Grabfeldaufhebungen
Damit der Friedhof nicht zur grossen Rasenfläche wird, werden die Erd- und Urnengräber zwar abgetragen (Bepflanzungen, Schmuck usw.), jedoch bleiben die Grabsteine stehen, ausser jemand möchte den Grabstein seiner Lieben zu sich nehmen. Danach wird eine Einheitsbepflanzung mit Sedum angebracht. Individueller Grabschmuck wie auch eine weitere Beisetzung in diese Gräber ist dann nicht mehr möglich. Sollte wieder einmal Platz für neue Grabfelder nötig sein, werden diese Grabsteine entfernt und neue Grabfelder angelegt. Bei Grabfeldauflösungen wird grundsätzlich nur die obere Erdschicht abgetragen. Urnen und sogenannte sterbliche Überreste werden nicht ausgegraben. Die Urnen lösen sich in der Regel sowieso nach gewisser Zeit in der Erde auf. Es wird also alles zu Erde. In der Mitte des Friedhofs wurde bereits eine Grabfeldauflösung auf diese Art umgesetzt. Die Aufhebung von Grabfeldern wird immer in der Oberbaselbieter Zeitung, im Amtsblatt und beim betroffenen Grabfeld rechtzeitig publiziert.

Bei der Einwohnergemeinde kann übrigens jederzeit ein Bestattungswunsch hinterlegt werden.

Weitere Informationen (Todesfall/Bestattung):
Todesfall, Bestattungsorganisation
Grabmalgesuche (Formular)

Grabarten

Erdgrab

Erdgräber Friedhof Gelterkinden
 

Gemeinschaftsgrab

Gemeinschaftsgrab
 

Urnennischengrab

Urnennischengrab
 

Urnenreihengrab

Urnenreihengrab
 

Bodenurnengrab mit Grabmalwand

Wandurnengrab
 

Sternenkindergrab

Sternenkindergrab
 

Baumgrab

Baumgrab
 
Friedhof Gelterkinden
Aufgang zur Kirche St. Peter
Baumgrab mit Stelen
Aufgehobenes Grabfeld mit Sedum

Gemeindeverwaltung

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4460 Gelterkinden
Tel. 061 985 22 22 
Fax 061 985 22 33
gemeinde(at)gelterkinden.ch

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Gerne vereinbaren wir bei Bedarf einen individuellen Termin ausserhalb dieser Öffnungszeiten.

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